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P. Stefan Tertünte scj
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Geburt: 13. Dezember 1965 Erste Profess: 29. September 1989 Priesterweihe: 27. Mai 1995
Bisherige Tätigkeiten - Gemeindeseelsorge - Kirchengeschichtliche Promotion - Ordensinterne Fortbildung - Schulseelsorge
Aktuelle Tätigkeiten: - Mitarbeit im Ökumenischen Kirchenzentrum - Mitarbeit in den Pfarreien St. Marien und Hl. Geist - Ordensinterne Weiterbildung
Kontakt: P. Stefan Tertünte scj Falkensteinstr. 234 46047 Oberhausen Fon: 0208-62069832 stefan.tertuente@scj.de
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Dehonianer in den Medien
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Dehonianer in den Medien – Verkündigung auf neuen Wegen
Es war das erste Treffen seiner Art in der Geschichte der Herz-Jesu-Priester: Am 26. und 27. November trafen sich in der ordenseigenen Hochschule für Marketing und Business ESIC in Madrid 50 Mitbrüder aus 13 Ländern, um die darüber zu sprechen, wie die Dehonianer in den modernen Medien präsent sind oder sein sollten. Vertreter vom Verlagshaus der Dehonianer in Bologna/Italien und des ordenseigenen Fernsehsender Teledehon in Andria waren ebenso vertreten wie Herausgeber von Zeitschriften und Leiter von Radiostationen. z.B. in Indonesien. Auch die deutschen Herz-Jesu-Priester als Herausgeber von „Dein Reich komme“ waren vor Ort.
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Aus Brasilien war P. Zezinho angereist. Nicht nur in Brasilien ist P. Zezinho ein Star in der christlichen Medienlandschaft: In den mittlerweile 40 Jahren seines Engagements hat der brasilianische Herz-Jesu-Priester über 10 Millionen Tonträger mit seinen Liedern und mehr als 900 000 Bücher verkauft. In seinem Referat betonte er die Bedeutung der Massenmedien für die Verkündigung: „Ich singe für die Menschen, die nicht lesen wollen oder können“, sagte er mit Blick auf die Menschen in seiner Heimat, die nur spärlich nach Büchern greifen, aber jeden Tag Radio hören. „Diese Menschen hören die Frohe Botschaft eben lieber in Liedern“. P. Zezinho betonte die Notwendigkeit, angesichts der Konkurrenz durch pseudochristliche Sekten im Bereich von Radio, Fernsehen, Presse und Internet professionell Verkündigung zu betreiben. Jedes Medium habe seine eigene Sprache, und die gelte es zu lernen. Sein Erfolg bescheinigt ihm, dass er diese „neuen Sprachen“ hervorragend gelernt hat.
Vor dem Treffen der Dehonianer untereinander gab es einen offenen Kongress zum Thema „Kirche und Massenmedien“, zu dem die Marketingschule ESIC neben einigen Dehonianern auch namhafte Professoren als Referenten gewonnen hatte. Ca. 140 Teilnehmer verfolgten am 24. und 25. November in der Aula der Hochschule Ausführungen und Diskussionen. Auch hier war der eindringliche Appell, die Kirche möge die neuen Medien nicht lediglich als unliebsames, aber notwendiges Instrument benutzen, sondern tatsächlich die Sprache der jeweiligen Medien lernen: Eine Homepage sei eben nicht wie ein Buch mit nacheinander zu lesenden Kapiteln aufgebaut, sondern hat eine eigene Dynamik und Struktur. Und wenn die Predigt am Sonntag schon eine bestimmte Minutenzahl nicht überschreiten sollte, dann gewinnt der Satz „In der Kürze liegt die Würze“ im Internet noch ganz andere Bedeutung.
Für die Dehonianer war es das erste Mal, ein solches Forum zum gegenseitigen Austausch zu haben. So war denn auch das Fazit mehrfach positiv: Das Kennenlernen der jeweiligen Engagements in den Medien war bereichernd, jedoch stand allen Teilnehmern ebenso klar vor Augen: Verkündigung in den Massenmedien ist alles andere als ein Hobby, sondern Berufung, die kompetent wahrgenommen werden muss. Nicht zuletzt P. Dehon hatte vor über 100 Jahren das Presseapostolat als „DAS“ Apostolat bezeichnet.
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Bilder aus La Balmette
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Ökumenisches Kirchenzentrum
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